NFL

Hernandez-Witwe verklagt NFL und Patriots (Fr, 22 Sep 2017)
Die Witwe des früheren Footballstars Aaron Hernandez verklagt die NFL und die New England Patriots. Dies berichten verschiedene US-Medien. Die Profiliga und der Klub sollen sich dafür verantworten, die wirklichen Gefahren des Sports für die Gesundheit angeblich verheimlicht zu haben. Grund für den Vorstoß sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Gehirns von Hernandez, der sich im April in seiner Gefängniszelle das Leben genommen hatte. Dabei wurde die degenerative neurologische Erkrankung CTE nachgewiesen. Der frühere Tight End war in der dritten von vier möglichen Stufen.  Studie weist CTE bei Footballern nach Eine Studie der Boston University und VA Boston Healthcare System hatte zuletzt bei 110 von 111 untersuchten Gehirnen von ehemaligen Footballern CTE nachgewiesen. Es wird vermutet, dass die Erkrankung durch wiederholte Zusammenstöße mit dem Kopf verursacht wird. Auch den Befund bei Hernandez stellte die Boston University. Hernandez war im April 2015 wegen Mordes zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden - ohne Chance auf Bewährung. Die Jury hatte den früheren Pro-Bowl-Teilnehmer für schuldig befunden, im Jahr 2013 den Freund der Schwester seiner damaligen Verlobten getötet zu haben. Hernandez hatte 2010 sein NFL-Debüt für die Patriots gegeben, zwei Jahre später war sein Vertrag für 40 Millionen Dollar bis 2018 verlängert worden. Der Amerikaner ist nicht der einzige frühere Footballer mit CTE, der Selbstmord beging. Auch Junior Seau, Terry Luther, Andre Waters, Shane Dronett, David Russell und Ray Easterling nahmen sich das Leben.
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Goff-Show! Rams beenden 49ers-Fluch (Fr, 22 Sep 2017)
Was für ein Spektakel zum Auftakt der dritten NFL-Woche: Die Los Angeles Rams haben die San Francisco 49ers im Thursday Night Game niedergerungen. Die Rams setzen sich dank einer starken Offensiv-Leistung mit 41:39 durch und beendeten damit eine schwarze Serie gegen San Francisco. Highlights der Partie im Video: Bei den letzten drei Aufeinandertreffen hatten immer die 49ers triumphiert. Diese müssen nun weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. (DAZN zeigt die NFL live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!) Entscheidenden Anteil am Sieg der Rams hatten vor allem Quarterback Jared Goff (292 Yards und drei Touchdown-Pässe) sowie Running Back Todd Gurley, der 113 Yards erlief und zwei Touchdowns erzielte. Große Erleichterung für Goff Besonders für Goff dürfte diese Partie eine große Erleichterung gewesen sein, nachdem er bei der jüngsten 20:27-Niederlage gegen die Washington Redskins mit der Chance auf den Ausgleich eine spielentscheidende Interception warf. Im vergangenen Jahr hatten die Rams noch die wenigsten Punkte in der NFL erzielt. Doch unter ihren erst 31-jährigen Trainer Sean McVay sind sie in der Offensive kaum wiederzuerkennen. Allerdings verspielten die Rams trotz des Offensiv-Feuerwerks fast eine 15-Punkte-Führung, als San Francisco im letzten Viertel noch einmal einen Comeback-Versuch startete. Durch den zweiten Sieg im dritten Spiel führen die Los Angeles Rams die NFC West an, während die noch sieglosen San Francisco 49ers auf dem letzten Rang liegen.
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Sieglose 49ers gegen Rams unter Druck (Do, 21 Sep 2017)
Zum Auftakt in die dritte Woche der NFL-Saison empfangen die San Francisco 49ers die Los Angeles Rams. Das Kalifornien-Duell in der NFC West steigt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (ab 2.25 im Livescores). Dabei hoffen die 49ers auf ihren ersten Saisonsieg und den ersten Touchdown. Gegen die Arizona Cardinals (3:23) und bei den Seattle Seahawks (9:12) gab es zwei Niederlagen. Zumindest die Statistik macht den Gastgebern Hoffnung: Die letzten drei Matches gegen die Rams konnten die 49ers für sich entscheiden. Allerdings gehen die Rams mit breiterer Brust in das Spiel. Zum Saisonauftakt fegten sie die Indianapolis Colts mit 46:9 vom Feld. Vergangene Woche gab es gegen die Washington Redskins zwar eine 20:27-Heimniederlage, doch für die Rams stehen schon sieben Touchdowns zu Buche - genauso viele erzielten die New England Patriots als amtierender NFL-Champion. Nach zwei Heimspielen müssen die Rams erstmals in der neuen Saison auswärts ran, bleiben dabei aber immerhin im selben Bundesstaat: Nur 565 Kilometer liegen zwischen den Stadien der Rams und der 49ers. Die Spiele des dritten Spieltags in der Übersicht: Freitag, 22. September, 2.25 Uhr: San Francisco 49ers - Los Angeles Rams Sonntag, 24. September, 15:30 Uhr: Jacksonville Jaguars - Baltimore Ravens Sonntag, 24. September, 19 Uhr: Indianapolis Colts - Cleveland Browns Philadelphia Eagles - New York Giants  Miami Dolphins - New York Jets Buffalo Bills - Denver Broncos Carolina Panthers - New Orleans Saints Chicago Bears - Pittsburgh Steelers Detroits Lions - Atlanta Falcons Minnesota Vikings - Tampa Bay Buccaneers New England Patriots - Houston Texans Sonntag, 24. September, 22.05 Uhr: Tennessee Titans - Seattle Seahawks Sonntag, 24. September, 22.25 Uhr: Green Bay Packers - Bengals Chargers - Kansas City Chiefs Montag, 25. September, 2.30 Uhr: Washington Redskins - Oakland Raiders Dienstag, 26. September, 2.30 Uhr: Arizona Cardinals - Dallas Cowboys
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Ex-Cornerback Tillman will zum FBI (Mi, 20 Sep 2017)
Der frühere Footballer Charles Tillman hat nach seinem Abschied aus der Profiliga NFL ein neues Ziel. Der 36-Jährige will unbedingt als Agent zum FBI. Dies berichtet die Tageszeitung Chicago Tribune. Tillman soll sich bereits in der Trainingsakademie des US-Inlandsgeheimdienstes in Quantico/Virginia aufhalten. Tillman, ehemaliger Cornerback der Chicago Bears und der Carolina Panthers, hatte vor seinem NFL-Einstieg in der Saison 2003/04 einen Bachelor-Abschluss in Strafrecht gemacht. Sein Vater war Sergeant in der Army. Die FBI-Richtlinien sehen vor, dass Kandidaten vor dem 37. Geburtstag Agent werden müssen. Tillman hat damit nur noch bis zum 23. Februar 2018 Zeit. Seine NFL-Karriere hatte Tillman nach der Spielzeit 2015/16 beendet. In diesem Sommer unterschrieb er einen Eintagesvertrag bei den Bears, um als Spieler seines Heimatvereins aufzuhören. Tillman wurde in Chicago geboren.
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Böhringer bekommt neue NFL-Chance (Di, 19 Sep 2017)
Moritz Böhringer muss seinen Traum von der NFL noch nicht begraben. Der deutsche Wide Receiver durfte sein Talent am Montag im Probetraining bei den Cincinnati Bengals unter Beweis stellen, nachdem er vor dem Saisonstart bei den Minnesota Vikings weder den Sprung in den endgültigen Kader, noch in den Pratice Squad geschafft hatte. Neben Böhringer testeten die Bengals auch die Quarterbacks Jerod Evans und Wes Lunt sowie Wide Receiver C.J. Board. Dies berichtete NFL-Network-Reporter Tom Pelissero. Nun hofft der gebürtige Stuttgarter zumindest bei den Bengals auf Einsatzmöglichkeiten im Pratice Squad. Böhringer ist Free Agent und kann von jedem Team unter Vertrag genommen werden. Der 23-Jährige wurde im Vorjahr in der sechsten Runde des NFL-Drafts von den Vikings ausgewählt, musste sich aber mit einem Platz in der Trainingsgruppe begnügen. Im letzten Winter unterschrieb er einen Futures Contract in Minneapolis, der vor Saisonstart wieder gekündigt wurde.
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NBA

Peinliche Twitter-Affäre verfolgt Durant (Mi, 20 Sep 2017)
Kevin Durant hat sich für seine peinlichen und abschätzigen Tweets über die Oklahoma City Thunder entschuldigt. Der Superstar der Golden State Warriors hatte am Sonntag einem Fan auf Twitter geantwortet und seine Gründe für den Abschied von OKC dargelegt. Durant: "War ein totaler Idiot" Unter anderem hatte Durant von sich in der dritten Person geschrieben, er möge das Management nicht, wollte nicht unter Coach Billy Donovan spielen und überhaupt sei der Kader "nicht wirklich gut". "Ich war ein totaler Idiot. Ich benutze Twitter, um mit Fans zu diskutieren, aber ich habe es übertrieben. Ich bedauere, dass ich meinen ehemaligen Coach und mein ehemaliges Team genannt habe. Das war kindisch und idiotisch", sagte Durant bei USA Today. Durant nutzt zweiten Account zum Wettern Der aktuelle NBA-Champion hatte in den sozialen Netzwerken schon häufiger recht dünnhäutig auf Kritik an seinem Wechsel zum Superteam Golden State reagiert, das er in den Playoffs 2015/16 mit OKC und Russell Westbrook noch am Rand der Niederlage hatte. Thunder-Cheftrainer Donovan habe er mittlerweile eine Entschuldigung geschickt. "Es hat als Witz angefangen. Ich habe das ja über den ganzen Sommer gemacht, aber letztlich ging es zu weit. Ich habe zwei Tage nicht geschlafen, nichts gegessen. Es ist verrückt", ergänzte Durant. Unter anderem hatte er auch auf Instagram mit einem inoffiziellen Account gegen Fans gewettert. Zuletzt hatte auch seine Kritik an Teamkollege Steph Currys Ausrüster für Aufsehen gesorgt. Kanter schießt zurück Seine Ex-Kollegen finden die ganze Affäre scheinbar auch nicht witzig. Enes Kanter meldete sich ebenfalls auf Twitter zu Wort: "Mir ist egal, was andere sagen. OKC ist die beste und professionellste Organisation in der NBA." Außerdem bezog er sich direkt auf Durants Wortlaut, der vom Team als "those cats" geschrieben hatte. Das erste Gastspiel der Warriors in Oklahoma City am 22. November dürfte interessant werden.
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Fix: Lakers verpflichten Ex-Champion Bogut (Mi, 20 Sep 2017)
Die Los Angeles Lakers haben den früheren NBA-Champion Andrew Bogut verpflichtet. Dies gab der Klub aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga am Dienstag bekannt. Details wurden nicht veröffentlicht, laut US-Medien soll der Australier einen mit 2,3 Millionen Dollar dotierten Einjahresvertrag erhalten haben. Bogut (32) war 2015 mit den Golden State Warriors Meister geworden und in der Saison 2016/17 für ein halbes Jahr Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks. Nach seinem Wechsel zu den Cleveland Cavaliers Anfang März dieses Jahres verletzte er sich beim Debüt schwer am Schienbein, der Klub trennte sich wenige Tage später vom Profi.
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Theis nennt Gründe für Wechsel zu den Celtics (Di, 19 Sep 2017)
Daniel Theis stellt sich als Rookie der Boston Celtics auf schwierige Momente in der NBA ein. "Für mich ist es wichtig, dass ich auch dann ruhig bleibe, wenn ich vielleicht mal drei Spiele in Folge nicht oder nur ganz wenig eingesetzt werde", sagte der Nationalspieler bei spox.com: "Man darf dann einfach nicht sagen: Ach, scheiße. Denn danach kommen immer noch 60 oder 70 weitere Spiele, in denen es besser laufen kann." Schröder als Theis' Fürsprecher Dass es nicht nach Atlanta geht, wo sein Kumpel Dennis Schröder für die Hawks spielt, findet Theis "ganz gut. Dort wäre dann vielleicht die Storyline aufgekommen, ich wäre nur dort, weil Dennis das gerne wollte. So funktioniert es nicht, aber es wäre vielleicht so rübergekommen." Schröder hatte sich für eine Verpflichtung seines früheren Braunschweiger Teamkollegen stark gemacht. Die Aufgaben bei den Celtics sind laut Theis klar vorgegeben. "Meine Priorität ist es erst mal, gute Defense zu spielen und Rebounds zu holen", sagte der Rookie: "Offensiv werde ich versuchen, unsere Scorer durch Blöcke freizukriegen, so helfe ich dem Team erst mal am besten."
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Flucht vor LeBron? Irving erklärt Gründe für Trade (Di, 19 Sep 2017)
Drei Jahre lang zauberten LeBron James und Kyrie Irving zusammen für die Cleveland Cavaliers, gewannen 2016 den lang ersehnten ersten Meistertitel in der Franchise-Geschichte. Doch das Traum-Duo gehört der Vergangenheit an, Irving forcierte im Sommer einen Trade und ging letztlich im Tausch für Isaiah Thomas zu den Boston Celtics, Clevelands größtem Konkurrenten im Osten. Während sich All Star Thomas recht bald nach dem Mega-Deal zu Wort gemeldet hatte, schwieg Irving bis jetzt zu Details und Beweggründen. Bei ESPN brach der 25-Jährige nun aber sein Schweigen. Unzufriedenheit in Cleveland Auf eine Abrechnung mit "King James" und den Cavaliers verzichtete der viermalige All Star zwar, zwischen den Zeilen ließ Irving aber seine Unzufriedenheit in Cleveland durchblicken: "Ich wollte in einem Umfeld sein, wo ich jeden Tag etwas lernen kann, und die Coaches und die Franchise auch diesen Anspruch an mich haben und mich dazu antreiben, mein volles Potenzial auszuschöpfen." Beim Fokus auf Local Hero James kam Irving in Cleveland offenbar ein ums andere Mal zu kurz. Dass er mit dem dreimaligen MVP persönlich aber keine persönlichen Probleme hatte, stellte "Unlce Drew" eindeutig klar: "Mit diesem Typen zusammenzuspielen war unglaublich. Ich werde das den Rest meines Lebens genießen. Als ich jetzt aber an diese Kreuzung kam, sah ich mich selbst im Spiegel an und sagte mir, dass ich das unbedingt machen wollte. Es hatte nichts damit zu tun, nicht mehr mit dem besten Spieler auf dem Planeten zusammenspielen zu wollen." Trade nicht mit James abgesprochen Seine Entscheidung habe er demzufolge auch nicht mit James abgesprochen: "Wieso sollte ich? Es ist nichts Persönliches. Ich will niemanden angreifen, weil ich nur Liebe für Cleveland übrig habe. Aber am Ende kann man sich keine Gedanken um die Gefühle der anderen machen", rechtfertigte sich Irving. Jetzt brenne er auf die neue Herausforderung in Boston, das sich in der Sommerpause auch die Dienste von All Star Gordon Hayward gesichert hatte: "Ich bin bereit, mich zu verändern, auf mich selbst gestellt zu sein. Ich bin bereit dazu, eine neue Situation auszuprobieren, in einer Umgebung, in der es für mich so aussieht, als könnte ich glücklich werden." In Cleveland war er das zusammen mit dem übermächtigen James offenbar nicht mehr.
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NHL

Boyle muss Hiobsbotschaft verkraften (Mi, 20 Sep 2017)
Stürmer Brian Boyle von den New Jersey Devils aus der Eishockey-Profiliga NHL ist an Leukämie erkrankt. Dies gab der neue Klub des 32-Jährigen bekannt. Die Diagnose wurde bei einer Blutuntersuchung im Rahmen des Medizinchecks im Trainingscamp gestellt. "Wir haben einen guten Plan, wie die Krankheit bekämpft werden soll, und ich freue mich darauf, wieder zu spielen", sagte Boyle, der in der NHL seit 2007 für die Vereine Los Angeles Kings, New York Rangers, Tampa Bay Lightning und Toronto Maple Leafs aufgelaufen ist. In 624 Spielen kam der Center auf 169 Punkte (93 Tore, 76 Vorlagen). Boyle bleibt optimistisch Boyle bleibt trotz der schlechten Nachricht optimistisch. Bei seinem Vater Artie war 1999 Nierenkrebs festgestellt worden, der in die Lunge streute. Eine Woche nach einem Besuch des Wallfahrtsorts Medjugorje in Bosnien und Herzegowina sei kein Krebs mehr nachweisbar gewesen. "Gebete können Berge versetzen. Ich freue mich über jede Unterstützung", sagte Brian Boyle. Der Stürmer hatte am 1. Juli für zwei Jahre bei den Devils unterschrieben. 
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Owetschkin wütet wegen Olympia-Aus (Fr, 15 Sep 2017)
Der russische Eishockey-Superstar Alexander Owetschkin hat einen Rückzieher gemacht und seine Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang/Südkorea aufgegeben. "Das ist scheiße, dass wir nicht dort spielen werden", schrieb der Stürmer der Washington Capitals in einer Stellungnahme, die der Klub aus der nordamerikanischen Profiliga NHL auf seiner Website veröffentlichte. Die NHL hatte Anfang April erklärt, keine Profis für die Winterspiele 2018 abzustellen. Daraufhin kündigte der 31-jährige Owetschkin an, notfalls eigenmächtig nach Pyeongchang zu reisen. Jetzt hat "The Great Eight" aufgegeben. "Ich habe seit den vergangenen Olympischen Spielen immer wieder erklärt, dass mir niemand sagen kann, ich dürfe nicht spielen. Denn mein Land hatte die Erlaubnis, mich zu fragen", so Owetschkin. "Jetzt haben die IIHF (Eishockey-Weltverband, d. Red.) und die NHL mitgeteilt, dass mein Land mich nicht fragen darf und es nichts mehr zu besprechen gibt." Für die Entscheidung hat der Ausnahmestürmer kein Verständnis. "NHL-Spieler bei Olympia sind gut für das Eishockey und gut für die Spiele", schrieb Owetschkin. Seit 1998 waren die NHL-Profis ununterbrochen bei Winterspielen dabei, in Südkorea werden sie fehlen. "Ich hoffe, die Dinge ändern sich und wir bekommen 2022 wieder eine Chance", teilte Owetschkin mit.
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Coyotes-Legende macht Schluss (Mi, 30 Aug 2017)
Shane Doan hat seine Eishockey-Karriere nach 21 Jahren in der nordamerikanischen Profiliga NHL beendet. Das gab der 40-jährige Kanadier in einem offenen Brief an die Fans der Arizona Coyotes bekannt. Doan war 13 Jahre lang Kapitän des Klubs, hatte zuletzt aber kein neues Vertragsangebot erhalten. Der Stürmer war 1995 von den Winnipeg Jets an Position sieben gedraftet worden und spielte seitdem nur für diese eine Franchise. Der Klub zog zur Saison 1996/97 nach Arizona um und lief dort zunächst unter dem Namen Phoenix Coyotes auf, seit 2014/15 heißt das Team Arizona Coyotes. Doan, mit Kanada zweimal Weltmeister, hatte bei den Coyotes in den vergangenen drei Jahren an der Seite des deutschen Nationalstürmers Tobias Rieder gespielt.
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Mega-Vertrag: Draisaitl klärt seine Zukunft (Mi, 16 Aug 2017)
Noch vor wenigen Tagen war Leon Draisaitl vertragslos, jetzt hat der Stürmer bei den Edmonton Oilers einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Am Mittwoch gaben die Oilers bekannt, dass sie Draisaitl für acht Jahre bis zur Saison 2024/25 an sich gebunden haben. Künftig kassiert der deutsche Nationalspieler jährlich 8,5 Millionen Dollar (rund 7,2 Millionen Euro). Damit wandern in den nächsten acht Jahren 68 Millionen Dollar auf das Konto des 21-Jährigen. Draisaitl steigt dadurch zum bestbezahlten deutschen Eishockey-Spieler der Geschichte auf. Draisaitl wollte nie woanders hin "Ich habe nie daran gedacht, woanders hinzugehen. Wir haben hier etwas besonderes aufgebaut", sagte Draisaitl: "Wir haben ein tolles Team. Davon will ich so lange wie möglich ein Teil sein. Die Oilers sind ein Traditionsklub, der nach nicht so erfolgreichen Jahren mittelfristig wieder an alte und glorreiche Zeiten anknüpfen möchte", sagte Draisaitl dem DEB: "Ich fühle mich geehrt, in den kommenden acht Jahren meinen Teil zum Erfolg beitragen zu können." Auch Bundestrainer Marco Sturm begrüßte die Entscheidung: "Ich freue mich sehr für Leon und die Oilers. Beide Seiten haben jetzt Planungssicherheit für die kommenden Jahre." Draisaitl hatte 2014 seinen ersten NHL-Vertrag unterschrieben. Nach Ablauf der vergangenen Saison war Draisaitl "restricted free agent". Bei einem Angebot eines anderen Klubs hätte Edmonton mit diesem gleichziehen und Draisaitl auch auf diese Weise halten können. Anfang Juli hatte bereits Draisaitls kongenialer Sturmpartner und Oilers-Kapitän Connor McDavid seinen Vertrag in Edmonton um acht Jahre mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Dollar (85 Millionen Euro) verlängert. "Es ist natürlich klasse, wenn man mit einem solch starken Spieler wie Connor zusammen spielen kann", sagte Draisaitl über den 20-Jährigen, der in der Vorsaison zum wertvollsten Spieler der Liga ausgezeichnet worden war: "Ich hoffe, dass uns der Trainer in der kommenden Saison wieder zusammen aufs Eis stellt." Rekord des Bundestrainers gebrochen In der abgelaufenen Hauptrunde hatte der gebürtige Kölner mit 29 Toren und 48 Assists starke Leistungen für die Oilers gezeigt. Bei der ersten Playoff-Teilnahme des fünfmaligen NHL-Champions seit 2006 war Draisaitl mit 16 Punkten gar Topscorer seines Teams. Der in Köln geborene Stürmer überflügelte mit seinen 77 Scorerpunkten sogar den Rekord von Bundestrainer Marco Sturm aus dem Jahr 2006. Sturm war damals 59 Mal an einem Tor beteiligt.
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