NFL

Vikings untermauern Playoff-Ambitionen (Do, 23 Nov 2017)
Der deutsche Linebacker Kasim Edebali hat in der amerikanischen Football-Profiliga NFL die erste Niederlage mit den Detroit Lions kassiert. Nach seiner Entlassung bei den Denver Broncos vergangene Woche verlor Edebali mit seinem neuen Team gegen den Gruppenersten Minnesota Vikings 23:30. Detroit ist nach der fünften Niederlage im elften Spiel der Saison weiter Zweiter der NFC North  (Die NFL-Tabelle). (DAZN zeigt die NFL live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!) Nach dem überraschenden Rauswurf des Hamburgers hatten die Lions den 28-Jährigen unter Vertrag genommen. In Denver hatte er nach drei Jahren bei den New Orleans Saints im März einen mit 1,2 Millionen Dollar dotierten Einjahresvertrag unterschrieben. Edebali kam für die Broncos in neun Spielen zum Einsatz, überwiegend in den Special Teams. Das erste Spiel mit Edebali hatten die Lions 27:24 gegen die Chicago Bears gewonnen. Keenum führt Vikings zum Sieg Am neunten Sieg der Vikings im elften Spiel hatte Backup-Quarterback Case Keenum großen Anteil. Mit zwei Touchdownpässen auf Kyle Rudolph und einem Lauf in die Endzone avancierte er somit bereits in der ersten Hälfte der Partie zum besten Spieler. Insgesamt kam Keenum auf stolze 282 Yards für sein Team.
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Ohne Führerschein, mit Drogen: Packers-Rookie festgenommen (Do, 23 Nov 2017)
Aaron Jones, der Running Back der Green Bay Packers, war am 1. Oktober von der Polizei angehalten und festgenommen worden. Im Auto des Rookies hatte es nach Marihuana gerochen, berichtete einer der Polizisten laut ESPN. Nun wurde ein Video und weitere Details zur Festnahme des NFL-Spielers veröffentlicht. Jones plädierte in allen drei Anklagepunkten für nicht schuldig. Eine Videoaufnahme von TMZ Sports zeigt den Footballspieler aber bei seiner Festnahme. Dabei beichtete Jones dem Polizisten, er hätte in seinem Auto geraucht.  Zuerst sei Jones knapp 40 km/h zu schnell in einer 90er-Zone gefahren. Doch dem nicht genug, zusätzlich zu seinem Marihuana-Einfluss hatte Jones auch keinen gültigen Führerschein. Am 1. Februar 2018 muss sich der Running Back vor Gericht verantworten. Packers-Coach Mike McCarthy sagte zu dem Vorfall: "Ich habe danach mit Aaron gesprochen. Er hat einen Fehler gemacht." Jones war bisher mit 370 Yards und drei Touchdowns der beste Läufer seines Teams. (DAZN zeigt die NFL live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)
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Vikings an Thanksgiving gegen Lions (Do, 23 Nov 2017)
In der zwölften Woche der NFL stehen am Donnerstag zwei Thanksgiving-Spiele an. Zum einen müssen die Detroit Lions, mit dem einzigen verbliebenen deutschen Spieler, Karim Edebali, gegen die Minnesota Vikings ran. Mit einem Sieg könnten die Vikings einen Riesenschritt in Richtung direkte Playoff-Qualifikation machen. Eine Niederlage würde den direkten Konkurrenten aus Detroit nochmals bedrohlich nah ran bringen. Die Dallas Cowboys und die Los Angeles Chargers müssen ebenfalls am Feiertag ran. Beide Teams wollen in ihrer jeweiligen Division den zweiten Platz behaupten (Der NFL-Spielplan). (DAZN zeigt die NFL live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag findet schließlich noch das Match zwischen Washington Redskins und den New York Giants statt. Ehe am Sonntag die Philadelphia Eagles gegen die Chicago Bears ihren zehnten Saisonsieg einfahren wollen. Außerdem empfangen die San Francisco 49ers die Seattle Seahawks und der amtierende Meister New England Patriots muss zu Hause gegen den vermeintlichen Außenseiter Miami Dolphins ran.  Kracher-Duell in Los Angeles Zudem kommt es am Sonntag zu einem richtigen Kracher-Duell zwischen Los Angeles Rams und den New Orleans Saints. Beide Teams führen ihre Division an. Während Los Angeles in dieser Spielzeit sieben Siege und drei Niederlagen zu Buche stehen hat, kommen die Gäste auf acht Erfolge und zwei Pleiten (Die NFL-Tabelle)..  Den Abschluss der zwölften Woche bilden das Spiel zwischen den Pittsburgh Steelers und den Green Bay Packers (Nacht von Sonntag auf Montag) und die Begegnung der Baltimore Ravens mit den Houston Texans (Nacht von Montag auf Dienstag).   Der 12. Spieltag der NFL in der Übersicht Donnerstag, 23. November, 18.30 Uhr Detroit Lions - Minnesota Vikings Donnerstag, 23. November, 22.30 Uhr Dallas Cowboys - Los Angeles Chargers Freitag, 24. November, 2.30 Uhr Washington Redskins - New York Giants Sonntag, 26. November, 19 Uhr Kansas City Chiefs - Buffalo Bills Indianapolis Colts - Tennessee Titants Cincinnati Bengals - Cleveland Browns Atlanta Falcons - Tampa Bay Buccaneers New England Patriots - Miami Dolphins Philadelphia Eagles - Chicago Bears New York Jets - Carolina Panthers Sonntag, 26. November, 22.05 Uhr San Francisco 49ers - Seattle Seahawks Sonntag, 26. November, 22.25 Uhr Los Angeles Rams - New Orleans Saints Arizona Cardinals - Jacksonville Jaguars Oakland Raiders - Denver Broncos Montag, 27. November, 2.30 Uhr Pittsburgh Steelers - Green Bay Packers Dienstag, 28. November, 2.30 Uhr Baltimore Ravens - Houston Texans
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Der Krieg um die Macht in der NFL (Mi, 22 Nov 2017)
Alles begann im August im Büro von Roger Goodell. Damals eröffnete der allmächtige Commissioner der NFL dem seinerseits mächtigen Teameigentümer Jerry Jones via Telefon, dass dessen größter Star eine Sperre von sechs Spielen erhalten werde. In diesem Moment brach der Krieg um die Macht in der erfolgreichsten Sportliga der Welt aus. Jones schäumte vor Wut und drohte Goodell nach Informationen von ESPN: "Ich werde dir mit allen Mitteln die Hölle heiß machen. Wenn du dachtest Bob Kraft wäre schlimm gewesen, Kraft ist ein Waisenknabe im Vergleich zu mir." Knapp fünf Monate später sind die Fronten verhärteter denn je, vor allem für Goodell geht es um seine Zukunft und sein Vermächtnis. Sperre für Cowboys-Star Elliott als Auslöser In der Regel legt sich mit Jones - der einflussreichen heiligen Kuh der NFL-Eigentümer - niemand an, denn dieser Kampf ist kaum zu gewinnen. Zu vernetzt, millionenschwer und stur ist der Eigner der Dallas Cowboys. Doch Goodell ließ es mit der Sperre wegen häuslicher Gewalt gegen Zeke Elliott, obwohl Polizei und Staatsanwaltschaft nicht genug Beweise für eine Anklage fanden, genau darauf ankommen. Ihm musste klar sein, dass Jones das als Provokation auffassen würde. Schließlich war Elliott Jones' große Hoffnung auf den ersten Super Bowl für "America's Team" seit 1996. Goodell schon länger unter Druck Der Verweis auf Kraft macht dabei deutlich, dass Goodell schon länger unter Beschuss steht. Der Umgang mit der "DeflateGate"-Affäre um Krafts Patriots  passte vielen Eigentümern nicht, da sie Goodells Eingreifen schon damals als willkürlich und keineswegs unparteiisch empfanden. Dazu kommen die andauernden Imageprobleme der Liga um das Problem der Gehirnerschütterungen und natürlich der von Colin Kaepernick 2016 begonnene Hymnenprotest. In diesen schaltete sich sogar der umstrittene US-Präsident Donald Trump, der enge Kontakte zur Clique von Kraft pflegt und von ihm sogar einen Super-Bowl-Ring bekam. Trump mischt sich in NFL ein Trump lässt keine Gelegenheit aus, Sperren für die afroamerikanischen Spieler zu fordern oder von den sinkenden Einschaltquoten zu fabulieren - was mit der Realität wenig zu tun hat. Trotzdem machen all diese Probleme die Sponsoren nervös, der Boss einer Pizzakette kritisierte die Liga zuletzt offen - höchstwahrscheinlich diktiert von Jones. Alles in allem ein schlechtes Timing für Goodell, dass gerade jetzt das sogenannte Compensation Committee (bestehend aus sechs Besitzern unter dem Vorsitz von Falcons-Eigner Arthur Blank) über seine Vertragsverlängerung berät. Neuer Vertrag für Goodell als Streitpunkt Bis einschließlich der Saison 2018 ist Goodell noch der NFL-Boss, eigentlich war ein neuer Fünfjahresvertrag nur noch Formsache. Denn objektiv betrachtet macht Goodell einen guten Job. Wäre er als Commissioner beliebt, würde er seinen Job nicht machen. Er war es, der den Kampf gegen die Vernachlässigung der Spielergesundheit überhaupt aufnahm - nachdem die NFL bei Kopfverletzungen jahrzehntelang den Kopf in den Sand gesteckt und sogar Kritiker mundtot gemacht hatte. Außerdem setzte er - nicht zuletzt durch den von ihm selbst nicht gut gemeisterten Prügelskandal um Ray Rice - einen Fokus auf das generelle Betragen der NFL-Profis auch neben dem Feld. Kraft und McNair gegen Goodell Gerade bei den Traditionalisten machte sich Goodell mit dem teils sehr strengen Vorgehen und Erneuerungen nicht nur Freunde. Mindestens zwei davon gehören zum Compensation Committee: Kraft und Bob McNair (Houston Texans), der unlängst mit einer dummen Bemerkung über schwarze NFL-Spieler und die Proteste auffiel ("Die Insassen können doch nicht das Gefängnis leiten"). Es ist vorstellbar, dass sie oder Jones, den Blank vor kurzem aus dem Committee warf, Goodells Forderungen von 49,5 Millionen Gehalt und einem Privatjet an die Medien lancierten, um Stimmung gegen ihn zu machen. Showdown in Dallas Jones will nicht vor Gericht gehen, aber er will, dass alle Eigentümer ein Mitspracherecht bei Goodells neuem Fünfjahresvertrag haben. Er und Kraft hätten lieber einen neuen Ligaboss, den sie leichter kontrollieren können. Aktuell hat Goodell mit Blank, Clark Hunt (Chiefs), John Mara (Giants) und Art Rooney (Steelers) vier der sechs Committee-Mitglieder auf seiner Seite. Zum Showdown wird es beim nächsten großen Meeting am 13. Dezember kommen - in Dallas.
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Wie Trump: Patriots-Coach lästert über Mexiko (Di, 21 Nov 2017)
Sportlich hätte das Gastspiel im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt für die New England Patriots kaum besser laufen können. Dank eines stark aufgelegten Tom Brady hatte der Titelverteidiger in der NFL die Oakland Raiders mit 33:8 besiegt. Der Quarterback hat sogar vor, der Arena mal wieder einen Besuch abzustatten. Doch sein Trainer denkt ganz anders über das besondere Event. "Ich hätte nicht so viel Lust, das noch einmal zu machen", sagte Bill Belichick dem Sportradio WEEI. Die Erklärung lieferte der Erfolgscoach der Pats gleich hinterher: "Für ein Spiel ist das ein sehr weiter Weg. Von der Organisation her ist es ein großer Aufwand. Sie sind es dort nicht gewohnt, ein NFL-Team zu empfangen, also muss man viele logistische Dinge selbst übernehmen." Zudem seien die Patriots erschöpft zurückgekehrt. "Es hat uns viel Manpower, viele Stunden und sehr viel Energie gekostet", ergänzte Belichick. Erdbeben und Vulkane laut Belichick eine Bedrohung Das Team habe sich viel mit den Themen Höhe, Dehydrierung, Ernährung etc. beschäftigt. "Wir sind damit zurecht gekommen", meinte er trocken. Doch das waren nicht seine einzigen Kritikpunkte. Er sprach weiter davon, dass man von Glück sagen könne, "dass es keinen Vulkanausbruch, Erdbeben oder etwas Ähnliches gegeben hat". Politische Dimension durch Trump-Verbindung Belichick konkretisierte zwar: "Man hat zwei NFL-Franchises, die in eine Region geschickt wurden, in der es zwei Erdplatten gibt, von denen ich nicht weiß, wie stabil sie sind. Aber es ist nichts passiert, also war es gut." Möglicherweise möchte Belichick mit seiner Kritik bezwecken, dass die NFL die Patriots nicht ein zweites Mal nach Mexiko schickt. Denn je ein Spiel pro Saison bis 2021 im Aztekenstadion ist vertraglich vereinbart. Solch abschätzige Aussagen haben aber auch eine politische Dimension. Denn Patriots-Eigentümer Robert Kraft ist ein guter Bekannter und Unterstützer des umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump, der keine Gelegenheit auslässt, Mexikaner als Verbrecher oder Drogendealer zu beschimpfen, über das Land zu spotten und seine geplante Grenzmauer anzupreisen. (DAZN zeigt die NFL live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)
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NBA

Bulls reisen als Außenseiter zu den Warriors (Do, 23 Nov 2017)
Der Kampf um die Playoffs in der NBA läuft. Die Teams kämpfen in der Regular Season um die Teilnahme an der K.o.-Runde. (Spielplan und Ergebnisse der NBA) SPORT1 überträgt regelmäßig Top-Spiele und Partien mit deutscher Beteiligung LIVE im TV auf SPORT1 US. Gesucht wird der neue Champion der Saison 2017/18. Der Meister der vergangenen Spielzeit, die Golden State Warriors, gehen erneut als Topfavorit ins Rennen. Die Cleveland Cavaliers, Boston Celtics, Houston Rockets und Oklahoma City Thunder gelten als ärgste Konkurrenten. Die kommenden Top-Spiele der NBA und Live-Partien im TV auf SPORT1 US: Sa., 4.30 Uhr: Golden State Warriors - Chicago Bulls (LIVE im TV auf SPORT1 US) So., 2.30 Uhr: Dallas Mavericks - Oklahoma City Thunder So., 2.30 Uhr: Golden State Warriors - New Orleans Pelicans (DAZN zeigt die NBA live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)
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Die NBA Saison 2017/18 LIVE bei DAZN (Do, 23 Nov 2017)
Die NBA (National Basketball Association) ist die nordamerikanische Basketball-Profiliga. Die NBA ist die populärste und mit Abstand stärkste Basketball-Liga der Welt. Superstars wie LeBron James, Dirk Nowitzki oder Stephen Curry begeistern Millionen Zuschauer auf dem ganzen Globus. Aktuell machen sich zudem neben Nowitzki mit Dennis Schröder, Paul Zipser, Daniel Theis und Maxi Kleber weitere Deutsche einen Namen in der NBA. Die NBA besteht aus 30 Mannschaften aus den USA und Kanada. Je 15 Teams spielen in der Western und Eastern Conference, die wiederum jeweils in drei Divisions unterteilt sind. Die acht besten Teams beider Conferences qualifizieren sich für die Playoffs, in denen der Gewinner nach dem Modus "Best of Seven" ausgespielt wird. Der Titelverteidiger Golden State Warriors um Steph Curry und Kevin Durant wird weiterhin das Maß der Dinge sein, doch im Westen greifen die Houston Rockets mit Neuzugang Chris Paul und die Oklahoma City Thunder mit Carmelo Anthony und Paul George ihren Thron an. Im Osten haben die Boston Celtics nach dem Blockbuster Trade um Kyrie Irving groß aufgerüstet. Es steht eine spannende Saison bevor. Aktuelle Spiele Live und auf Abruf auf DAZN: Sa., 25. November, 04:30 Uhr: Golden State - Chicago So., 26. November, 04:30 Uhr: Golden State - New Orleans So., 26. November, 21:30 Uhr: Minnesota - Phoenix Di., 28. November, 01 Uhr: Philadelphia - Cleveland Mi., 29. November, 02 Uhr: Minnesota - Washington Do., 30. November, 02:30 Uhr: San Antonio - Memphis Jetzt DAZN gratis testen und noch heute die NBA Live & auf Abruf erleben. Was ist DAZN? Mit dem Live-Streaming-Dienst DAZN können Sportbegeisterte auf mehr als 8000 Live-Events pro Jahr zugreifen. Neben den Live-Übertragungen der Premier League zeigt DAZN die Begegnungen der spanischen La Liga, der italienischen Serie A, sowie Frankreichs Ligue 1. Auch US Sport-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Über den Online-Streaming-Dienst können sie nicht nur die Spiele der NFL live und in voller Länge anschauen, sondern auch die der NBA, NHL und MLB. Selbst die verschiedenen Wettbewerbe der NCAA („National Collegiate Athletic Association“) lassen sich streamen. Dazu kommen Handball, Eishockey, Darts, Motorsport, Boxen und Tennis, sowie weitere Sportarten. Die Live-Streams können bei Bedarf angehalten, zurückgespult, oder auch im Nachhinein abgerufen werden. Auf welchen Geräten ist DAZN verfügbar? Die DAZN-Übertragungen und Streams sind auf vielen verschiedenen Geräten verfügbar. Neben dem SmartTV ist das Angebot auch über den Laptop oder Computer, Smartphones, Tablets, oder den Amazon Fire TV-Stick erreichbar. Außerdem laufen die Livestreams auch auf den diversen Spielekonsolen, wie der Sony Playstation 4 oder der Xbox One. Was kostet DAZN? DAZN bietet sein Abonnement derzeit für 9,99 Euro im Monat an. Die Mitgliedschaft hat keine Mindestlaufzeit und lässt sich ohne Probleme monatlich kündigen. Außerdem beginnt der Service automatisch mit einem kostenlosen Probemonat, sodass Interessierte den Streaming-Dienst gratis ausprobieren können.
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Crunchtime-König James rettet Cavs im Alleingang (Do, 23 Nov 2017)
Die Cleveland Cavaliers hängen so sehr am Tropf von LeBron James wie selten zuvor. Gegen die Brooklyn Nets steuerte der Vize-Meister lange auf die achte Saison-Niederlage zu - bis "King James" das Schicksal seiner Cavs wieder einmal in die eigenen Hände nahm. Der Superstar erzielte im Schlussabschnitt 23 seiner 33 Punkte, 18 davon in Folge, und rettete Cleveland so doch noch ein schmeichelhaftes 119:110 (45:36). Klaffende Wunde an der Oberlippe Dabei drohte James für die Crunchtime sogar auszufallen. Im dritten Viertel zog sich der 32-Jährige nach einer Kopfnuss von Brooklyns Tyler Zeller eine klaffende Wunde oberhalb der Lippe zu, die in der Umkleidekabine genäht werden musste. Aber James biss auf die Zähne, kehrte zurück - und entschied das Spiel. Im letzten Viertel verfehlte der "King" kaum mehr den Korb, traf sieben seiner acht Versuche. Am Ende stand James' Statline bei 33 Punkten, sechs Rebounds, fünf Assists und zwei Steals. Kevin Love sprang seinem Team-Leader immerhin mit einem Double-Double aus 18 Punkten und zehn Rebounds zur Seite. Auch Alt-Star Dwyane Wade steuerte 18 Zähler bei. Love: "Einfach aus dem Weg gehen" "Man kann es nicht erzwingen", sagte James nach seiner dominanten Crunchtime-Performance. "Man muss es einfach passieren lassen. Manchmal würde man gern, aber der Ball fällt einfach nicht rein." "Manchmal sollte man aggressiv sein und sich seine Chancen erzwingen. Und manchmal sollte man einfach nur aus dem verdammten Weg gehen", scherzte James' Teamkollege Love anerkennend bei ESPN. "Seine Leistung im vierten Viertel war herausragend, aber irgendwie kommt es einem so vor, als würde er das immer so machen." Auch Nets-Coach Kenny Atkinson hisste nach der James-Gala die weiße Flagge: "LeBron hat wirklich das Kommando übernommen. Wir haben im vierten Viertel nie eine Lösung gefunden, ihn zu stoppen." Die Cavaliers (11-7) kletterten durch den Sieg auf den vierten Platz in der Eastern Conference. Brooklyn (6-11) bleibt Drittletzter.
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Ball geht im Duell der Top-Rookies baden (Do, 23 Nov 2017)
Die Los Angeles Lakers haben bei den Sacramento Kings mit 102:113 (41:54) verloren. Im Kalifornien-Duell stand vor allem das Aufeinandertreffen der beiden Top-Rookies Lonzo Ball von den Lakers und De'Aaron Fox von den Kings im Fokus. Die beiden 19-Jährigen trafen schon im vergangenen Jahr zweimal mit ihren Colleges aufeinander. In der NBA war es nun aber das erste Duell. Und anders als vielleicht erwartet hatte Nummer-Fünf-Pick Fox beim Sieg seiner Kings auch im Rookie-Privatduell mit 13 Punkten leicht die Nase vorn (Der Spielplan der NBA). Alle Highlights aus der NBA gibt es ab sofort wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen Konkurrent Ball, der im diesjährigen Draft an zweiter Stelle gezogen wurde, erzielte mit elf Punkten, elf Assists und sieben Rebounds zwar ein Double-Double und sorgte mit einem Alley-Oop-Dunk auch für ein Highlight des Abends. Am Ende gingen aber Fox und die Kings als Sieger vom Parkett. Trotzdem steckt Sacramento weiter im Tabellenkeller der Western Conference fest. Nur die Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki und Maxi Kleber, die gegen Memphis immerhin einen Last-Second-Sieg feiern konnten, sind noch schlechter. Die Lakers liegen auf Platz zehn momentan ebenfalls außerhalb der Playoffs-Plätze. (Die NBA-Tabelle) (DAZN zeigt die NBA live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)
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NHL

Draisaitls Oilers beenden Niederlagenserie (Do, 23 Nov 2017)
Nationalspieler Leon Draisaitl hat mit seinen Edmonton Oilers die Negativserie in der NHL beendet. Nach zuletzt drei Niederlagen feierten die Kanadier einen 6:2-Erfolg bei den Detroit Red Wings. Draisaitl steuerte einen Assist bei. Die Oilers sind mit 8-14 Siegen aber weiter zweitschwächstes Team im Westen. Noch schlechter stehen nur die Arizona Coyotes (5-19) da. Die Mannschaft um Draisaitls Nationalmannschaftskollegen Tobias Rieder wurde nach zuletzt drei Siegen gestoppt. Gegen die San Jose Sharks gab es in eigener Halle ein 1:3. Stürmer Rieder blieb ohne Scorerpunkt. Kühnhackl patzt mit Penguins  Als Sieger ging das Duo Thomas Greiss und Dennis Seidenberg vom Eis. Beim 4:3 der New York Islanders nach Verlängerung gegen die Philadelphia Flyers parierte Greiss 35 der 38 Schüsse auf sein Tor. Während Torwartkollege Philipp Grubauer beim 5:2 der Washington Capitals gegen die Ottawa Senators nur zuschauen durfte, verlor Tom Kühnhackl mit den Pittsburgh Penguins 2:5 gegen die Vancouver Canucks.
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Draisaitls Oilers gehen in St. Louis unter (Mi, 22 Nov 2017)
Die Edmonton Oilers kommen weiter nicht in Schwung. Das Team um den deutschen Superstar Leon Draisaitl kassierte bei den St. Louis Blues eine herbe 3:8-Klatsche. Das Spiel war nach zwei Dritteln schon mehr oder weniger entschieden, als die Oilers bereits mit 0:4 hinten lagen. Für die Blues hatten Vladimir Tarasenko (4.), Dmitrij Jaskin (8.), Jaden Schwartz (24.) und Brayden Schenn (40.) die komfortable Führung nach 40 Minuten besorgt. Milan Lucic traf zwar in der 47. Minute zum 1:4, doch St. Louis antwortete prompt und zog wieder auf 7:1 davon. Leon Draisaitls Treffer zum 2:7 (56.) war lediglich Ergebniskosmetik, zudem steuerte der Kölner noch einen Assist bei. Edmonton bleibt durch die 14. Niederlage im 21. Saisonspiel im Tabellenkeller stecken und ist weiterhin mit 16 Punkten abgeschlagener Vorletzter der Western Conference.     
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Rieders Coyotes kommen in Schwung (Di, 21 Nov 2017)
Eishockey-Nationalspieler Tobias Rieder und die Arizona Coyotes kommen in der NHL langsam in Schwung. Nach elf Niederlagen am Stück zu Saisonbeginn feierte die Mannschaft des gebürtigen Landshuters mit einem 4:1 bei den Toronto Maple Leafs den dritten Sieg in Folge. Die Coyotes, bei denen Rieder mit seinem vierten Saisontor den Schlusspunkt setzte, bleiben aber das schlechteste Team der Liga. Nationaltorhüter Philipp Grubauer kam bei der 1:4-Niederlage seiner Washington Capitals gegen die Calgary Flames nicht zum Einsatz.
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Nächster Sieg für Holzer und Anaheim (Mo, 20 Nov 2017)
Eishockey-Nationalspieler Korbinian Holzer hat mit den Anaheim Ducks in der NHL den dritten Sieg innerhalb der letzten vier Spiele gefeiert. Die Kalifornier setzten sich gegen die Florida Panthers mit 3:2 durch und hatten den Erfolg vor allem Goalie John Gibson zu verdanken, der 50 schüsse auf sein Tor parierte. Bei Anaheim, das nun direkten Anschluss an die Play-off-Ränge im Westen hat, spielte Holzer (29) eine untergeordnete Rolle. Der Münchner kam bei seinem achten Saisoneinsatz nur knapp fünf Minuten zum Zug. Vor dem Spiel wurden die Ducks-Legenden Teemu Selänne und Paul Kariya für ihren Leistungen geehrt, beide waren kürzlich in die Hall of Fame aufgenommen worden. Islanders verlieren ohne Greiss und Seidenberg Die New York Islanders unterlagen nach zuvor drei Siegen bei den Carolina Hurricanes mit 2:4. Schlussmann Thomas Greiss, der bei den drei Erfolgen im Tor gestanden hatte, wurde vom Slowaken Jaroslav Halak vertreten. Verteidiger Dennis Seidenberg kam ebenfalls nicht zum Einsatz. Die Islanders liegen im Osten dennoch weiter auf Play-off-Kurs.
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